NEU ab dem 3. August:

Die kalte Hand des Camping-Killers

Piet van Houvenkamp ist Inspecteur bei der Polizei in Middelburg. Er ist ein blendender Ermittler, und er würde noch besser ermitteln, wären da nicht die fünf deutschen Camper, die immer mit ermitteln wollen. Piet würde wohl alles dafür geben, wenn er mal einen Fall ohne die fünf bekloppten Camper lösen könnte. Aber solange ich die Bücher schreibe wird das wohl nicht passieren.
Im fünften Fall „Die kalte Hand des Camping-Killers“ geht es um ein sehr aktuelles Thema. In Zeeland werden viele alte Campingplätze in Feriendomizile und Chalet-Parks umgebaut. Dadurch steigt die Pacht auf das vier- bis fünffache der bisherigen Summe. Viele alte Dauercamper können sich den Urlaub so nicht mehr leisten.
Im neuen Buch soll nun auch „Camping des Grevelinge“ in Noordkapelle an einen Investor verkauft werden. Es ist Jean Démontent von der Firma „Vacantie Dream Parks“. Als er das Konzept bei einer Informationsveranstaltung in der Kantine des Campingplatzes vorstellt, kommt es zu einigen Tumulten unter den Campern.
Wenig später wird dieser Jean Démontent tot aufgefunden. In den Dünen von Noordkapelle, an Piet van Houvenkamps Lieblingsstrand, und dann noch in den Sommerferien.

NEU ab dem 3. August: Die kalte Hand des Camping-Killers

Piet van Houvenkamp ist Inspecteur bei der Polizei in Middelburg. Er ist ein blendender Ermittler, und er würde noch besser ermitteln, wären da nicht die fünf deutschen Camper, die immer mit ermitteln wollen. Piet würde wohl alles dafür geben, wenn er mal einen Fall ohne die fünf bekloppten Camper lösen könnte. Aber solange ich die Bücher schreibe wird das wohl nicht passieren.
Im fünften Fall „Die kalte Hand des Camping-Killers“ geht es um ein sehr aktuelles Thema. In Zeeland werden viele alte Campingplätze in Feriendomizile und Chalet-Parks umgebaut. Dadurch steigt die Pacht auf das vier- bis fünffache der bisherigen Summe. Viele alte Dauercamper können sich den Urlaub so nicht mehr leisten.
Im neuen Buch soll nun auch „Camping des Grevelinge“ in Noordkapelle an einen Investor verkauft werden. Es ist Jean Démontent von der Firma „Vacantie Dream Parks“. Als er das Konzept bei einer Informationsveranstaltung in der Kantine des Campingplatzes vorstellt, kommt es zu einigen Tumulten unter den Campern.
Wenig später wird dieser Jean Démontent tot aufgefunden. In den Dünen von Noordkapelle, an Piet van Houvenkamps Lieblingsstrand, und dann noch in den Sommerferien.

Als ich ein kleiner dicker Junge war,

hatte unser Hausarzt bei mir Asthma diagnostiziert und vorgeschlagen, das Nordseeklima würde mir guttun. Das war schon möglich, aber Urlaub an der Nordsee, wer sollte das denn bezahlen. Aber dann kaufte mein Vater von einem Arbeitskollegen ein gebrauchtes Zelt. Meine Schwester Petra und ich saßen hinten im Käfer, meine Eltern vorne, das Zelt oben drauf auf dem Dachgepäckträger. Unser erster Campingurlaub führte uns nach Carolinensiel. Das ist jetzt sechzig Jahre her, aber Campingfan bin ich immer noch!

Als ich ein kleiner dicker Junge war,

hatte unser Hausarzt bei mir Asthma diagnostiziert und vorgeschlagen, das Nordseeklima würde mir guttun. Das war schon möglich, aber Urlaub an der Nordsee, wer sollte das denn bezahlen. Aber dann kaufte mein Vater von einem Arbeitskollegen ein gebrauchtes Zelt. Meine Schwester Petra und ich saßen hinten im Käfer, meine Eltern vorne, das Zelt oben drauf auf dem Dachgepäckträger. Unser erster Campingurlaub führte uns nach Carolinensiel. Das ist jetzt sechzig Jahre her, aber Campingfan bin ich immer noch!  

Über dem Horizont lag ein Streifen Dunst, sehr dünn, und doch war er stark genug, die Sonne daran zu hindern, bei ihrem Untergang das Meer zu berühren. Es würde sowieso noch ein bisschen dauern, der Sonnenuntergang war an diesem Tag für 21:59 Uhr angekündigt. Ein sehr akribischer Mensch hätte nun behaupten können, bei diesem Dunst wäre kein perfekter Sonnenuntergang zu erwarten. Wer aber das Blau, das Gelb, das Weiß des Himmels sah, aus dem die orangefarbene Sonne in das türkisbraunblaue Meer fiel, hätte dem sofort widersprechen müssen.
Chiara schmiegte sich an ihren neuen Freund. Sie hatte ihn erst gestern bei der Campingplatz-Disco kennengelernt. Jetzt war sie doch froh, dass sie noch einmal mit ihren Eltern in den Holland-Urlaub gefahren war. „Camping de Grevelinge“, seit sie sechs Jahre alt war, kam sie mit ihrem Bruder Dennis und ihren Eltern hierher.
Dieses Jahr hatte sie gemault. Schon wieder „De Grevelinge“. Es gab doch auch noch Benidorm oder Kreta oder die Malediven. Aber nein, immer wieder „Holland. Und Papa hatte noch gesagt: „Solange du die Beine unter meinen Campingtisch stellst, bla, bla, bla …!“ Da war sie einfach gegangen. Sie war nicht enttäuscht gewesen, sie war stinkwütend! Wenn sie erst achtzehn wäre, in spätestens zwei Jahren, würde sie ihren Eltern aber mal ganz genau erklären, wohin sie in Urlaub fahren wolle.
Dann stand da Daan, gestern bei der Disco. Dass sich die Welt dreht, wusste sie. Doch um hundertachtzig Grad, an einem Tag? Das war neu.
Sie wollte mit ihm zum Meer gehen, aber seine Schritte führten in die andere Richtung. Sein Arm um ihre Schultern dirigierte sie zu den Dünen.
„Hast du das Schild nicht gesehen? Das ist jetzt in den Dünen verboten.“
Kurz vor dem Deich stand ein Schild, auf dem mittels gelbem, blauen und roten Plaketten erklärt wurde, dass man die Dünen nicht betreten solle, und dass Sex am Strand verboten sei.
Chiara war ziemlich froh darüber. Sie fand Daan ja super, aber so schnell sollte es nun auch wieder nicht gehen.
„Mann, das will ich doch gar nicht. Nee, ich will nur mit dir ein bisschen, na ja, ein bisschen zärtlich sein. Und das muss doch nicht jeder sehen.“ Da hatte er nun wieder recht. Und nach ein bisschen Zärtlichkeit sehnte sie sich allerdings.
Der Strand in Noordkapelle ist gesäumt von kleinen weißen oder pastellfarbenen Holzhäuschen, wo die Urlauber all das unterbringen können, was sie am Strand dringend brauchen, aber nicht jeden Tag dort hinschleppen wollen. Liegestühle, Schüppchen, Eimer, Badetücher, Sonnencreme, Sektkühler, was man halt so braucht.
Zwischen einem hellblauen Haus und seinem rechten Nachbarn war eine kleine Lücke von vielleicht achtzig Zentimetern. Daan zeigte mit dem Finger in die Richtung, küsste Chiara gekonnt auf den Mund, und sie liefen los. Dünen sind ja nicht einfach Hügel. Wo das Dünengras wächst, wird der Boden festgehalten, und dann gibt es wieder Stellen, da wächst nichts, da weht der Wind mit Macht hindurch, er fegt den Sand davon. So entstehen immer wieder kleine Kuhlen, vom Strandhafer vor Blicken geschützt.
In einer solchen Senke lagen sie nun im Sand, und ja, Daan konnte küssen. Er küsste sie heiß auf den Mund und auf den Hals und sogar noch ein bisschen tiefer, er hielt sie im Arm, sie kuschelten sich aneinander, und alles war okay …
Plötzlich protestierte sie: „Hey, jetzt hast du ja doch die Hand an meinem Arsch!“,
Daan sah sie unschuldig an und hielt ihr beide Hände hin. „Ich? Nein …“
Der Schrei, der nun folgte, war bestimmt bis in den „Zeerover“ zu hören. Und zwar lange.
Eine Hand ragte aus dem Sand, eine kalte menschliche Hand.

Appetithäppchen

Über dem Horizont lag ein Streifen Dunst, sehr dünn, und doch war er stark genug, die Sonne daran zu hindern, bei ihrem Untergang das Meer zu berühren. Es würde sowieso noch ein bisschen dauern, der Sonnenuntergang war an diesem Tag für 21:59 Uhr angekündigt. Ein sehr akribischer Mensch hätte nun behaupten können, bei diesem Dunst wäre kein perfekter Sonnenuntergang zu erwarten. Wer aber das Blau, das Gelb, das Weiß des Himmels sah, aus dem die orangefarbene Sonne in das türkisbraunblaue Meer fiel, hätte dem sofort widersprechen müssen.
Chiara schmiegte sich an ihren neuen Freund. Sie hatte ihn erst gestern bei der Campingplatz-Disco kennengelernt. Jetzt war sie doch froh, dass sie noch einmal mit ihren Eltern in den Holland-Urlaub gefahren war. „Camping de Grevelinge“, seit sie sechs Jahre alt war, kam sie mit ihrem Bruder Dennis und ihren Eltern hierher.
Dieses Jahr hatte sie gemault. Schon wieder „De Grevelinge“. Es gab doch auch noch Benidorm oder Kreta oder die Malediven. Aber nein, immer wieder „Holland. Und Papa hatte noch gesagt: „Solange du die Beine unter meinen Campingtisch stellst, bla, bla, bla …!“ Da war sie einfach gegangen. Sie war nicht enttäuscht gewesen, sie war stinkwütend! Wenn sie erst achtzehn wäre, in spätestens zwei Jahren, würde sie ihren Eltern aber mal ganz genau erklären, wohin sie in Urlaub fahren wolle.
Dann stand da Daan, gestern bei der Disco. Dass sich die Welt dreht, wusste sie. Doch um hundertachtzig Grad, an einem Tag? Das war neu.
Sie wollte mit ihm zum Meer gehen, aber seine Schritte führten in die andere Richtung. Sein Arm um ihre Schultern dirigierte sie zu den Dünen.
„Hast du das Schild nicht gesehen? Das ist jetzt in den Dünen verboten.“
Kurz vor dem Deich stand ein Schild, auf dem mittels gelbem, blauen und roten Plaketten erklärt wurde, dass man die Dünen nicht betreten solle, und dass Sex am Strand verboten sei.
Chiara war ziemlich froh darüber. Sie fand Daan ja super, aber so schnell sollte es nun auch wieder nicht gehen.
„Mann, das will ich doch gar nicht. Nee, ich will nur mit dir ein bisschen, na ja, ein bisschen zärtlich sein. Und das muss doch nicht jeder sehen.“ Da hatte er nun wieder recht. Und nach ein bisschen Zärtlichkeit sehnte sie sich allerdings.
Der Strand in Noordkapelle ist gesäumt von kleinen weißen oder pastellfarbenen Holzhäuschen, wo die Urlauber all das unterbringen können, was sie am Strand dringend brauchen, aber nicht jeden Tag dort hinschleppen wollen. Liegestühle, Schüppchen, Eimer, Badetücher, Sonnencreme, Sektkühler, was man halt so braucht.
Zwischen einem hellblauen Haus und seinem rechten Nachbarn war eine kleine Lücke von vielleicht achtzig Zentimetern. Daan zeigte mit dem Finger in die Richtung, küsste Chiara gekonnt auf den Mund, und sie liefen los. Dünen sind ja nicht einfach Hügel. Wo das Dünengras wächst, wird der Boden festgehalten, und dann gibt es wieder Stellen, da wächst nichts, da weht der Wind mit Macht hindurch, er fegt den Sand davon. So entstehen immer wieder kleine Kuhlen, vom Strandhafer vor Blicken geschützt.
In einer solchen Senke lagen sie nun im Sand, und ja, Daan konnte küssen. Er küsste sie heiß auf den Mund und auf den Hals und sogar noch ein bisschen tiefer, er hielt sie im Arm, sie kuschelten sich aneinander, und alles war okay …
Plötzlich protestierte sie: „Hey, jetzt hast du ja doch die Hand an meinem Arsch!“,
Daan sah sie unschuldig an und hielt ihr beide Hände hin. „Ich? Nein …“
Der Schrei, der nun folgte, war bestimmt bis in den „Zeerover“ zu hören. Und zwar lange.
Eine Hand ragte aus dem Sand, eine kalte menschliche Hand.

Ich achte wirklich darauf, dass auf meiner Facebook-Seite nicht jeden Tag irgendeine Werbung erscheint. Wenn eine neue Tour startet oder eben wenn ein neues Buch erscheint, dann poste ich das natürlich. Ihr findet auf meiner Seite auch zwei kleine von mir gelesene Appetithäppchen, Ausschnitte aus dem Prolog und das erste Kapitel.

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Ich achte wirklich darauf, dass auf meiner Facebook-Seite nicht jeden Tag irgendeine Werbung erscheint. Wenn eine neue Tour startet oder eben wenn ein neues Buch erscheint, dann poste ich das natürlich. Ihr findet auf meiner Seite auch zwei kleine von mir gelesene Appetithäppchen, Ausschnitte aus dem Prolog und das erste Kapitel.

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